Haare im Konferenzraum um den Finger drehen? Viel Parfum tragen? Totale Tabus. Hier ist unsere Liste der schlimmsten Beauty-Angewohnheiten, die Dich bei der Arbeit zurückhalten könnten

Wenn Du hart arbeitest, dann wirst Du belohnt, richtig? Vielleicht. Solange Du keinen Spliss oder abgesplitterten Nagellack hast. Laut einer aktuellen britischen Studie kann verschmierter Mascara, ein unecht aussehender Teint und zu viel Make-up sogar dazu führen, dass man gar nicht erst eingestellt wird. Das ist richtig, Arbeitgeber beurteilen Dich schnell anhand schlechter Beauty-Angewohnheiten.

Man muss natürlich seine Branche kennen. Ein typisches Beispiel: Letzte Woche erschien einer unserer Mitherausgeberin mit bunten Fingernägeln, komplett mit Strass-Steinchen auf jedem Finger. Natürlich haben wir den ganzen Morgen damit verbracht, ihre Nägel zu bewundern – einschließlich die Chefin. Aber würde sie die gleiche Reaktion erhalten, wenn sie an der Wall Street arbeiten würde? Ha!

Auch wenn die Kleidungsregeln von Arbeitsplatz zu Arbeitsplatz anders sein wird, gibt es eine Menge unausgesprochener Beauty-Angewohnheiten, die Chefs noch mehr hassen, als Deine häufigen Besuche bei Facebook.

Um die Schlimmsten dieser universellen Tabus herauszufinden, haben wir Leute aus der Geschäftsführung und dem leitenden Management gebeten, uns von ihren größten Ärgernissen zu erzählen, wenn es um Beauty-Fehler geht, die Frauen im Büro machen. Schaden ein paar davon Deiner Karriere?

Zu viel Parfüm. Du liebst es vielleicht, wenn Dein Lieblingsduft jeden wissen lässt, dass Du im Raum bist, aber Deine Mitarbeiter sollten nur dann in der Lage sein, Dich zu riechen, wenn sie sich über Deine Schulter lehnen, um etwas auf Deinem Bildschirm zu lesen. Nicht, wenn Du an ihrem Büro vorbeigehst.

 „Starke Parfums, Eau de Colognes und Körpergerüche können zu einem schwierigen Arbeitsumfeld führen. Oft entstehen daraus unangenehme Situationen, über die viele unglücklich sind, die aber keiner ansprechen will. Bedenken Sie weniger Parfum zu benutzen? Denk an Folgendes: Wenn Dein Chef in Deiner Gegenwart jedes Mal Kopfschmerzen bekommt, dann steigert das nicht gerade Deine Chancen auf die Gehaltserhöhung, die Du Dir erhofft hattest.

Mit den Haaren spielen. Es gibt nicht viel, was Dich noch unreifer aussehen lässt, als wenn Du mit Deinen Haaren spielst. Du sitzt nicht an Deinem Schreibtisch und lutschst einen Lolli. Du nimmst Dein Kuscheltier nicht mit ins Büro. Und Du solltest nicht mit Deinen Haaren spielen.

Herumfummeln jeder Art ist ein Zeichen für mangelndes Selbstvertrauen, Langeweile, Nervosität und möglicherweise sogar Angst – alles tödlich fürs Geschäft. Wenn Du viel mit Deinen Haaren spielst, dann trag Deine Haare in einem Dutt oder Pferdeschwanz, damit Du nicht in Versuchung kommst, es zwischen den Fingern zu drehen.

Fingernagelkauen. Ganz oben auf der Liste, neben mit den Haaren spielen, ist Fingernagelkauen, was nicht nur eine nervöse Stimmung verbreitet, sondern auch auf eine andere Schwäche hindeuten kann: schlechte Hygiene. Wenn ein solch offensichtlicher Teil Deines Aussehens ungepflegt aussieht, zerfranst ist oder blutet, dann könnten Leute davon ausgehen, dass Du nicht auf Details achtest. Außerdem kann diese Angewohnheit ein Anzeichen dafür sein, dass man in einem stressigen Umfeld nicht die Ruhe bewahren kann.

Fazit: Fingernägel müssen nicht lackiert sein, aber sie sollten sauber und gepflegt sein. Wenn Du ein Beißer bist, dann versuch es mit ein bisschen Farbe auf den Nägeln, damit Du nicht so dazu verleitet wirst, zu knabbern.

 Zu wenig oder zu viel Make-up. Es gibt einen feinen Grad, wenn es um für´s Büro angemessenes Make-up geht. Du willst nicht komplett ungeschminkt aussehen, aber auch nicht wie ein Nachrichtensprecher von RTL2 News.

 Die Lösung: Trage nur dünne Schichten auf und verwende dezente Töne. Halte Dich fern von mutigen, verrückten Farben und bleibe bei neutralen Schattierungen. Vermeide falsche Wimpern, glitzerndes Make-up und Smokey Eyes. Entscheide Dich stattdessen für einen monochromatischen Look, um sicherzugehen, dass Du wie aus dem Ei gepellt aussiehst – aber nicht so, als ob Du schon für die Happy-Hour bereit bist. Die einzige Ausnahme? Ein klassischer roter Statement Lippenstift, bei dem sich Experten einig sind, dass er Selbstvertrauen ausstrahlt.

Verrückte (lange!) Nägel. Du denkst vielleicht, dass Deine Fingernägel der Ort sind, an dem Du unbesorgt Du selbst sein kannst, aber außer Du arbeitest in einem kreativen Büro, können verrückte Nagelkunst und superlange Fingernägel Dich eher unprofessionell aussehen lassen. Du solltest generell unruhige Designs, Accent Nails, 3D-Aufkleber und klauenartige Formen vermeiden. In Bezug auf Farben hat man sich inzwischen von den klassischen roten und „Ballettschuh“ pinken Tönen entfernt. Du kannst in der Regel eine Reihe von Farben verwenden – halte Dich nur fern von super grellen Farben und Neonfarben. Eine intelligente Lösung? Die neuen Nude-Töne, die trendig, aber nicht langweilig sind.

Länge ist ein anderer Faktor, den man beachten sollte. Bei langen Nägeln ist nicht nur die Farbe störend, sondern auch das Klick-Klack-Geräusch, das sie auf der Tastatur machen. Es wird mit Sicherheit ein paar Deiner Kollegen auf die Palme bringen.

Nachschminken am Schreibtisch. Betrachte Deinen Schreibtisch wie einen Tisch in einem feinen Restaurant: Würdest Du nach dem Essen Deine Make-up Tasche zücken, um Dich nachzuschminken? Wahrscheinlich nicht. Sicher, schnell den Lipgloss nachziehen ist okay. Aber wenn Du irgendwas pudern musst oder einen Spiegel brauchst, um etwas nachzubessern, dann solltest Du besser in die Damentoilette gehen. Seien wir ehrlich: Deine PC-Cam als Spiegel zu verwenden, ist genauso geschmacklos, wie wenn man versucht, sein Spiegelbild in einem Buttermesser zu sehen.

Generelle Schlampigkeit. Wir hoffen, dass dies selbstverständlich ist, aber nur für den Fall: Einer der schlimmsten Beauty-Fehler im Büro ist, wenn man generell nicht gepflegt ist. Ob es Dir gefällt oder nicht, Deine Chefs werden deine mangelnde Hygiene als Zeichen dafür sehen, dass Dir Deine Karriere einfach nicht wichtig ist. So auszusehen, als ob man eine Dusche braucht, ist nicht nur unprofessionell, es zeugt auch von mangelndem Respekt anderen gegenüber. Fettiges Haar, Schweißflecken, gelbe Zähne und verwischtes Make-up stehen ganz oben auf der Liste der Tabus.

 

Bildquelle: g-stockstudio-shutterstock.com

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